Heute will ich dir „mein Dorf“ vorstellen. Im Prinzip war es Liebe auf den zweiten Blick. In El Boalo gab es keine kunsthistorischen Gebäude oder eine malerische Altstadt, auf die man abfahren konnte. Hier gab es auch keinen großen Komfort. Alles war an die Bedürfnisse einer ländlichen Gesellschaft angepasst, eher nüchtern und einfach. Die Häuser waren schlicht und die wenigen übriggebliebenen Granithäuser muteten eher rau und klobig an, eben an das Klima der Gegend und an die von der Natur bereitgestellten Materialien angepasst. Und dennoch hatte das Dorf etwas, dass uns magisch anzog und vor mehr als 30 Jahren dazu bewog, hier unser Haus zu bauen. Den Grund dafür entschlüsselte ich erst im Laufe der Zeit. Wenn du diesen Artikel liest, wirst du ihn entdecken.

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Im Dorf gab es nur noch eine blasse Erinnerung, die sich auf ein Straßenschild reduziert hatte: „Cerrillo de la Ermita“. Aber dieser Ortsname, über den kaum jemand nachdachte, diente dem A-Team der Archäologie als Anhaltspunkt für die Ausgrabung der verlorengegangenen Erinnerung an 1000 Jahre Geschichte von El Boalo. Trotz der massiven Plünderungen der letzten Jahre, die vom Bürgermeister des Dorfes erwähnt wurden, machten sie einige überraschende Funde. Ich nutzte den Tag der offenen Tür, um mehr über die Neuigkeiten der diesjährigen Kampagne zu erfahren (im nächsten Jahr wird es eine weitere geben) und um dir zu berichten, was Charro Gómez, Co-Direktorin des Projekts, uns erklärt hat.

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